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Auf den Boden, fertig, LOS!

 

Sie sind gerade in Ihre neuen eigenen vier Wände eingezogen und wollen den neuen Parkett natürlich richtig pflegen? Oder leben Sie schon länger in Ihrem Eigenheim und fragen sich, wie sie den Parkettboden noch lange schön erhalten können? Dann sind Sie hier genau richtig! Hier finden Sie 10 Tipps, die Sie vor dem Reinigen und Pflegen des Parketts wissen sollten!

 

Der Parkett ist einer der beliebtesten Bodenbeläge in Eigenheimen. Er sieht edel aus, ist langlebig und passt zu jedem Einrichtungsstil. Zudem ist er in vielen Farben bzw. aus verschiedenen Holzarten erhältlich. Anzumerken ist auch, dass er sehr umweltfreundlich ist. Holz aus den heimischen Wäldern kann auch beim Boden zum Einsatz kommen. Mehr zum umweltfreundlichen Baustoff Holz finden Sie hier.

 

Mit der richtigen Pflege bleibt der Parkett auch lange schön. Denn nur der Parkettboden kann durch mehrfaches Abschleifen jederzeit in seine Ursprungsform gebracht werden.

 

 

1.Parkettboden kann abschliffen werden.

Dadurch muss nicht gleich der ganze Boden ausgetauscht werden, wenn sie Kratzer entdecken. Beim Abschleifen muss beachtet werden, dass das Holz dick genug ist. Achten Sie also bereits beim Kauf auf eine gute Qualität. Bei jedem Mal Abschleifen, werden ca. 0,5 mm vom Boden abgetragen, weshalb eine Mindestdicke von 3 mm ratsam ist. Ein höherer Preis beim Einkauf zahlt sich also aus.

 

2. Nicht wegen jeder Falte muss man zum Chirurgen.

Dennoch müssen nicht alle kleinen Kratzer mit der Schleifmaschine bearbeitet werden. Feine Schönheitsfehler sind im Laufe der Zeit ganz normal und geben dem Boden einen natürlichen Charakter.

 

3. Nutzen Sie kleine Hilfsmittel.

Solche eben erwähnten oberflächlichen Kratzer können einfach mit einer Möbelpolitur ausgebessert werden. Achten Sie beim Kauf solcher Polituren aber auf die Inhaltsstoffe. Silikonöle und Mineralöl-Derivate dringen tief in das Holz ein und können nicht mehr entfernt werden. Diese bilden eventuell einen Schmierfilm über den Parkett, welcher echt schädlich für den Boden ist. Außerdem haben Sie danach noch mehr Arbeit, da so noch mehr Staub vom Boden angezogen wird.

Macken können Sie auch selbst mit Reparatursets ausgebessert werden. Diese sind im Baumarkt um ca. 50,- € erhältlich. Darin enthalten sind Schleif- und Poliertücher, ein kleiner Hobel, ein Klarlackstift und eine Auswahl an farbigen Wachsen mit einem elektrischen Schmelzgerät sowie eine Bedienungsanleitung. Dieser Anleitung folgen Sie Schritt für Schritt und schnell sollte die Macke weg sein.

 

4. Bei Lackoberflächen fragen Sie Fachkräfte.

Parkettböden können auch mit Lackoberflächen versehen werden. Dieser bietet eine geschlossene und widerstandsfähige Schicht über den Boden. Dies ist vor allem in Räumen wie in der Küche ratsam. Dort entsteht mehr Feuchtigkeit und Schmutz und kann auch viel leichter auf den Boden kommen. Der Lack schützt schließlich den Boden.

Jedoch ist hier eine spezielle Pflege empfehlenswert. Fachkräfte schleifen dabei einen Bruchteil eines Millimeters ab und versiegeln ihn wieder. Anschließend muss der Boden aber „ruhen“. Geschultes Personal weiß genau, wie damit umzugehen ist, um den Parkett wieder dauerhaft vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen.

 

5. Bei einem geölten Parkett sind Sie gefragt.

Natürlich können Sie auch den geölten Parkett von Fachkräften behandeln lassen, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass Sie das auch selbst schaffen.

Ein Beispiel für stark verschlissene Stellen ist das Arbeitszimmer oder der Schreibtisch im Kinderzimmer. Mit den Drehstühlen können leicht Kratzer im Boden entstehen, welche aber bei einem geölten Parkett selbst ausgebessert werden können. Mit einem speziellen Öl können Sie den Boden selbst wieder nachölen. Das Öl verhindert auch, dass Feuchtigkeit in den Boden eindringt.

Grundsätzlich sollte der geölte Parkett zwei- bis drei Mal pro Jahr mit dem Pflegeöl behandelt werden. Auch spezielle Ölseife, welche einfach zum Wischwasser gemischt wird, trägt zur Langlebigkeit des Bodens bei. Achten Sie dabei aber auf die Dosierungshinweise auf der Verpackung.

 

6. Finger weg von scharfen Putzmitteln.

Diese greifen zu aller erst die Versiegelung an. Dabei ist es egal, ob Sie einen geölten oder lackierten Boden haben. Ist diese Schutzschicht einmal „weggeputzt“ schädigt das Mittel direkt das Holz. Dies zu reparieren ist aufwendig und kann schnell teuer werden.

Auch Allzweckreiniger sind nicht immer empfehlenswert. Viele Inhaltsstoffe hinterlassen nämlich einen mattierenden Schleier.

 

 

7. Wasser ist zum Waschen da.

Haben Sie keine gravierenden Flecken am Boden, so reicht oft einfaches lauwarmes Leistungswasser aus. Wichtig ist aber, dass nicht zu viel Wasser verwendet wird. Fluten Sie nicht gleich das ganze Eigenheim. Dadurch wird nämlich das Holz aufgequellt.

Sollten Sie beispielsweise Saftflecken auf dem Boden haben, können Sie auch ein paar Spritzer Essigreiniger zum Wasser geben. Auch spezielle Reiniger, die Sie im Fachhandel bekommen, können Ihrem Boden nicht schaden.

 

8. Radiergummis sind nicht nur in der Schule wichtig.

Kennen Sie diese dunklen Striche von den Schuhsohlen am Boden? Diese lassen sich einfach mit einem Radiergummi wegradieren.

 

9. Baumwolle ist besser als Mikrofaser.

Benutzen Sie zum Wischen lieber einen Baumwollmopp oder ein -tuch. Mikrofasertücher können geölte Parkettböden aufrauen. Bei Reinigungshilfsmittel aus Baumwolle kann Ihnen das nicht passieren.

 

10. Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Grund für kleine Kratzer sind meist kleine Steine, die von draußen mitherein transportiert werden. Gerade im Winter wird mit den Schuhen oft Splitt ins Eigenheim getragen. Auch das Salz ist nicht gut für den Holzboden.

Deshalb ist es besser, eine Grundregel aufzustellen. „Schuhe aus!“ Damit bekämpfen Sie diese Ursachen gleich im Kern.

Achten Sie bitte auch beim Staubsaugen auf den Bürstenaufsatz oder etwaige Schmutzreste, die in der Bürste hängen geblieben sind. Dadurch zerkratzen Sie den Boden nicht.

Flüssigkeiten, die auf den Boden gelangen, sollten auch sofort aufgewischt werden.

 

Zusammenfassend ist also Folgendes zu sagen: Achten Sie von Anfang an auf die richtige Pflege. Wischen Sie den Boden mit lauwarmen Wasser und einem Baumwolltuch. Ab und zu sollten auch spezielle Reinigungsmittel verwendet werden. Bei tiefen Kratzern informieren Sie sich bei den Fachkräften, wie Sie damit umgehen sollen. Mit diesen einfachen Tipps können Sie lange und zufrieden auf Ihren schönen Parkettboden stolzieren.