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EMil fragt nach: Was sind diese bekannten Nebenkosten?

 

Wer sich unsere Exposés zu unseren Projekten schon einmal genauer angesehen hat, findet immer wieder den Verweis auf die Nebenkosten. Da uns EMil nicht nur auf den Baustellen mithilft, sondern uns auch im Büro unterstützende Arbeit leistet, ist ihm dies auch aufgefallen und hat nun ein paar Fragen dazu. Diese werden wir folgend ganz einfach und verständlich erklären.

 

Welche Kosten sind in den Nebenkosten enthalten?

In den Nebenkosten sind

  • die Grunderwerbssteuer,
  • die Eintragungsgebühr,
  • die Vertragserrichtungskosten und
  • manchmal auch die Maklerprovision enthalten.

 

Wie hoch sind diese Kosten?

Dies kann man leider nicht pauschal beantworten, da all diese Kosten vom Kaufpreis abhängen. Beispielsweise beträgt die Grunderwerbssteuer 3,5% vom Kaufpreis.

Wenn du, EMil, also ein Projekt kaufst, das beispielsweise € 200.000,- kostet, bezahlst du € 7.000,- Grunderwerbssteuer.

 

Was ist die Grunderwerbssteuer?

Wie es der Name schon sagt, ist das eine Steuer, die beim Erwerb – also beim Kauf – eines Grundstückes an den Staat bzw. an das Finanzamt bezahlt werden muss.

 

Und wofür ist dann die Eintragungsgebühr?

Wenn du also ein Grundstück kaufst, musst du es auch ins Grundbuch eintragen (lassen). Dies muss gemacht werden, damit klar ist, dass das Grundstück jetzt nun auch wirklich dir gehört. Und damit dies eingetragen wird, musst du dafür eine Gebühr bezahlen.

 

Also muss ich dann zum Grundbuch gehen und sagen, dass die das bitte ändern sollen?

 

Nein, dies musst du nicht selbst machen. Sobald du beim Notar den Kaufvertrag unterschrieben hast, wird dies automatisch durchgeführt. Das ist nämlich ein Teil der Aufgaben des Notares.

Das ist aber nett von ihm. Somit brauche ich nicht weitere Behördenwege machen!

Aber apropos Kaufvertrag: Wieso kann ich den nicht selbst schreiben? Dann würde ich mir die Kosten für die Vertragserrichtung sparen.

EMil, das ist zwar eine liebe Idee, aber der Vertrag muss doch richtig sein. Du kannst da nicht einfach hinschreiben „Ich kaufe um € 200.000,- das Haus mit Grund.“ Es gibt da einiges zu beachten und schließlich muss auch geklärt werden, was mit deinem Geld passiert.

Denn über die treuhändische Zahlungsabwicklung ist dein Geld sicher. So wird das Geld erst dann an uns weitergegeben, wenn wir die versprochenen Leistungen erbracht haben.

Dies und einiges Andere wird im Kaufvertrag festgehalten. Deshalb ist es wichtig, dass eine erfahrene, sogenannte juristische, Person diesen Vertrag erstellt. Weiters muss es auch von einem Notar beglaubigt werden.

Was heißt denn das jetzt schon wieder?

Es könnte ja dein Cousin EMmerich sagen, dass er EMil sei und etwas unterschreibt, was du gar nicht willst. Also zum Beispiel einen höheren Preis, den du dann bezahlen müsstest.

Damit genau das nicht passiert, wird der Vertrag bei einem Notar unterschrieben. Der überprüft nämlich genau, ob du der bist, der du sagst zu sein und beglaubigt dies dann auch, weil er vom Staat Österreich dafür befugt wurde.

Und was ist mit dieser Maklerprovision?

Diese ist dann zu bezahlen, wenn du ein Grundstück (oder auch eine andere Liegenschaft) kaufst, das ein Immobilienmakler anbietet oder ein Makler für dich gefunden hat. Schließlich muss der Makler für seine Arbeit auch entlohnt werden. Hierzu kommen auch noch 20% Mehrwertsteuer.

 

Also ist es eigentlich besser, wenn ich ein Grundstück ohne Makler suche?

Nein, das kann man so nicht sagen. Schließlich erledigt ein Makler wichtige Aufgaben, die dir beim Kauf helfen werden.

Durch seine Erfahrung und vor allem durch seine Ausbildung steht dir ein Immobilienmakler mit Rat und Tat zur Seite. Hier findest du einige Vorteile von der Zusammenarbeit mit einem Makler.

 

Und weitere Kosten kommen dann aber nicht mehr dazu?

Grundsätzlich nicht. Die Betonung liegt hier jedoch bei „grundsätzlich“.

Beispielsweise haben wir drei Projekte in Finkenstein, bei denen eine Bebauungsverpflichtung auch unter den Nebenkosten angeführt ist.

 

Was ist denn das?

Es gibt Grundstücke, die verkauft werden, um sie zu bebauen. Wenn du das Grundstück jetzt kaufst und dort gilt eben diese Bebauungsverpflichtung, musst du es innerhalb einer bestimmten Frist bebauen. Dies kann dir die Gemeine durch einen Bescheid vorschreiben, um sogenannten Bauluken zu verhindern.

Wichtig ist, dass du das aber nicht bezahlen musst, wenn du eh ein Haus baust.

 

Ah, das ist aber wirklich gut zu wissen! Danke!

Wenn ich noch weitere Fragen dazu habe, darf ich euch dann wieder fragen?

Natürlich lieber EMil. Für deine Fragen haben wir immer ein offenes Ohr.

 

Und natürlich auch für Ihre Fragen. Sollte noch etwas offen sein, schreiben Sie doch einfach eine E-Mail an office [at] eigenheim-manufaktur [dot] at. Außerdem finden Sie hier unsere detaillierte und ausführliche Kaufnebenkostenübersicht.

Bei einem Kauf werden die Nebenkosten aber natürlich auch noch separat besprochen.