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Eigenheimsauna

Die Temperaturen sinken und wir haben mittlerweile Minusgrade. Jacken, Schal und „Handsch“ reichen oft nicht aus. Wie schön wäre doch ein Besuch in der Sauna – doch andere schwitzende Menschen sind nicht Ihre liebsten Tagesgenossen. Die Lösung: eine Sauna im Eigenheim.

 

Bereits in unserem letzten Beitrag haben wir über Badezimmer berichtet und beraten. Hier wurde schon klar, dass ein Badezimmer nicht nur mehr die gleichen Funktionen hat als noch vor Jahrzehnten. Einfaches Zähneputzen und schnelles Duschen sind Schnee von gestern. In einem Badezimmer geht er heute vielmehr auch um Entspannung. Aus Badezimmern werden nun richtige Wellnessoasen. Was darf in einer solchen natürlich nicht fehlen: eine Sauna.

 

Folgend beantworten wir ein paar wichtige Fragen, die sich zu diesem Thema vielleicht stellen:

 

Wo soll die Sauna hin?

Wichtig ist, dass Sie bedenken, dass eine Eigenheimsauna Platz braucht. Auch wenn es mittlerweile platzsparende Varianten von unzähligen Herstellern gibt, müssen auch diese wohin.

 

Anfang dieses Jahrhunderts wurden Heimsaunen noch oft in den Kellerräumen untergebracht. Wir raten aber absolut davon ab! Erstens sind die Kabinen mittlerweile echt schön und müssen nicht mehr im Keller versteckt werden. Zweitens nutzen Sie die Sauna garantiert nicht so oft, als wenn sie in einem der oberen Stockwerke steht. Drittens muss ein Raum mit einer Sauna gut belüftet werden, weshalb ein Fenster ein Muss ist.

 

Außerdem sollten Sie bei der Planung bedenken, dass das Wichtige an einem Saunagang das Wechselspiel von Kälte und Wärme ist. Drum empfehlen wir, dass in der unmittelbaren Nähe der Sauna auch eine Dusche sein sollte. Idealerweise haben Sie auch einen Zugang nach draußen – vielleicht auf einen eigenen Balkon oder auf eine Terrasse.

 

Für einen ganz besonderen Flair sorgt eine Gartensauna. Das ist quasi eine Gartenhütte mit eingebauter Sauna. Traumhaft wird es dann noch, wenn die Sauna eine Glasfront mit Blick in den verschneiten Garten hat. Auch hier sollten Sie eine Duschmöglichkeit schaffen und an Sitz- oder Liegegelegenheiten denken. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gestellt, jedoch sollten Sie Ihr Budget im Auge behalten.

 

Was kostet eine Sauna?

Genau lässt sich diese Frage leider nicht beantworten. Im Baumarkt gibt es bereits günstige Varianten, die auch ihren Zweck erfüllen. Bei einem Spezialisten erhalten Sie jedoch individuell geplante Kabinen, die auch Ihrem Eigenheim angepasst werden. Nach oben sind hier preislich natürlich keine Grenzen gesetzt.

!Achtung! Achten Sie bitte dennoch immer auf Qualität, denn schließlich geht es hierbei auch um Ihre Sicherheit.

 

Kann ich eine Sauna selbst bauen?

Natürlich! Jedoch sollten Sie dafür handwerklich begabt sein und dennoch auf einiges achten. Nahezu jede Eigenheimsauna braucht einen Starkstromanschluss. Mit diesem sollten Sie nicht herumhantieren, wenn Sie nicht vom Fach sind. Auch hier gilt: Safety first!

 

 

 

Welche Sauna passt zu mir?

Wenn Sie über eine Eigenheimsauna nachdenken, waren Sie bestimmt schon einmal in einer üblichen Sauna. Hier haben Sie vielleicht gemerkt, dass Ihnen manche zu heiß oder zu trocken sind. Allgemein können Sie zwischen folgenden unterscheiden:

 

finnische Sauna: Eine Sauna, wie man Sie sich vorstellt, ist die traditionell, finnische Sauna. Sie hat zwischen 80° und 90° Celsius und die Luft ist aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit (10-20%) sehr trocken. Speziell diese stärkt das Immunsystem, wenn Sie danach eine kalte Dusche oder ein Kältebad nehmen.

Infrarotsauna: Gleich wie eine Infrarotheizung wärmt diese nicht die Luft, sondern eben die Körper. Ihr Wärmegefühl bleibt dadurch auch länger erhalten. Zudem ersparen Sie sich hier die Aufheizphase.

 

Dampfsauna: Vor allem, wenn Ihnen die traditionellen Saunen zu heiß und zu trocken sind, eignen sich Dampfsaunen ideal. Hier ist die Luft nicht so heiß, weil eben der Dampf wärmt. Eine spezielle Dampfsauna zu errichten ist nicht unbedingt einfach. Oft werden diese einfach in modernen Multifunktionsduschen integriert. Diese sind nicht viel größer als „normale“ Duschkabinen.

 

Was ist im Sommer?

Viele haben Angst, dass Sie sich eine Sauna anschaffen und diese dann nur in den kalten Monaten nutzen. Doch auch im Sommer kann eine Sauna nützlich sein. Auch wenn Sie an heißen Tagen nicht Lust haben, noch mehr zu schwitzen, können Sie so einer lästigen Sommergrippe aus dem Weg gehen. Das Schwitzen in einer Sauna ist nämlich ein anderes als beispielsweise in der Natur. Zudem dient das Saunieren ja vor allem der Entspannung.

Weiters ist das Wechselspiel von Kälte und Wärme auch gut für die Haut sowie Herz und Kreislauf – egal zu welcher Jahreszeit.

 

 

 

Damit Sie sich in Ihrer Eigenheimsauna besonders wohlfühlen, soll sie schön gestaltet sein und einfach zum wohlfühlen einladen. Gerne berücksichtigen wir Ihre Wünsche bei der Planung Ihres Eigenheimes.

 

Wir wünschen Ihnen jedenfalls eine entspannte Zeit – egal ob mit oder ohne Sauna!