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Alles was Sie über LADESTATIONEN für ELEKTROAUTOS wissen sollten

Im Energiemonat März beschäftigen wir uns mit vielen Bereichen rund ums Eigenheim betreffend der Energie. Im vorherigen Beitrag ging es um Photovoltaik Anlagen und auch in diesem Artikel achten wir ein bisschen auf unsere Umwelt. Elektroautos haben nicht bedingt etwas mit dem Haus zu tun, aber hier soll es ja mehr um die Ladestationen gehen.

 

Haben Sie ein Elektroauto oder wollen Sie sich eines zulegen? Spätestens wenn Sie über einen Kauf nachdenken, haben Sie sich Gedanken gemacht, wie und wo Sie das Auto aufladen können. Eine sehr praktische Möglichkeit ist das Aufladen zu Hause. Dafür sollten Sie sich eine eigene Ladestation zulegen. Alles Wichtige, was Sie über diese wissen sollten, erfahren Sie hier bei uns.

 

Warum sollte ich mir eine eigene Ladestation zulegen?

Wichtig ist, dass Sie wissen, dass eine eigene Ladestation nicht unbedingt notwendig ist. Sie können Ihr Auto natürlich auch beim normalen Haushaltsstrom anstecken. Ist genauso praktisch, wie das Laden bei einer Ladestation, da Sie sich den Weg zur Tankstelle sparen. Jedoch dauert es bei einer 2,3 kW-Leitung um einiges länger. Außerdem ist es über eigene Stationen sicherer.

Wie lange dauert es, bis mein Auto vollgeladen ist?

Dies ist abhängig von der Ladestation. Mit der üblichen Haushaltssteckdose dauert es ca. 10 Stunden. Haben Sie aber eine eigene Ladestation mit 22 kW, dann ist ihr Auto bereits nach ca. 1,5 Stunden wieder vollkommen fahrbereit.

 

Wieso ist das Laden mit eigenen Ladestationen sicherer?

Ladestationen verfügen über eigene FI-Schalter und sind auch mit einem Leitungsschutzschalter ausgestattet. Dies ist für Ihr Eigenheim und auch für Sie selbst am sichersten.

Welche Ladestation soll ich mir kaufen?

Zuerst möchten wir Ihnen empfehlen, dass Sie auf Qualität achten.

Außerdem ist bereits jetzt eine smarte Ladestation empfehlenswert. Diese kosten nicht viel mehr und Sie verfügen schon heute über die Technik von morgen.

 

Was ist eine smarte Ladestation?

Diese werden meist als intelligent bezeichnet. Sie funktionieren so ähnlich wie Ihr Smartphone: sie können einfach mehr als Normale. Sie kommunizieren via Internet und so haben Sie alle wichtigen Daten immer abrufbar mit dabei. Ladedaten können so über eine App abgerufen werden und Sie sind immer auf dem neuesten Stand.

 

Zudem können Sie Ihre Ladestation via Handy auch anderen freischalten. Dazu ein Beispiel: Die Nachbarin ruft an, weil sie auch ein Elektroauto hat, aber keine Ladestation. Nun braucht sie schnell das Auto und hat nicht Zeit, 10 Stunden auf das geladene Auto zu warten. Schnell und einfach können Sie von der Arbeit oder vom Urlaub Ihre Steckdose für sie freischalten. Damit sie aber nicht immer uneingeschränkten Zugang zu Ihrem Strom hat und das Auto jetzt immer auflädt, wenn Sie nicht zu Hause sind, sperren Sie sie einfach wieder. Wenn die Nachbarin Ihnen Geld für das Laden geben will, können Sie auch ganz einfach auf Ihrem Handy schauen, wie viel Strom in der Zeit genau verbraucht wurde und ihr diesen verrechnen. Für eine gute Nachbarschaft ist es aber ratsam, der Nachbarin den Strom einfach einmal zu schenken.

 

Verrechnen können Sie aber Ihr Dienstauto, wenn Sie es zu Hause aufladen. Auch hier können Sie schauen, wie viel Strom Sie verbrauchen und diesen Verbrauch dann abrechnen. Somit sparen Sie sich nicht nur den Sachbezug (den gibt es bei elektrischen Dienstautos nicht), sondern auch den „Tank“.

 

Ein weiterer Vorteil solcher smarten Ladestationen ist die Gerätewartung. Dabei können Sie jederzeit ortsunabhängig auf Ihr Gerät zugreifen und eine Überprüfung durchführen. Wenn zum Beispiel eine Störung auftritt, kann auch ein Profi von woanders aus schauen, was los ist und den Fehler vielleicht auch digital beheben. Somit sparen Sie sich auch die Anfahrtskosten.

 

Somit brauchen smarte Ladestationen einen Internetzugang?

Das ist richtig. Es gibt dabei Geräte, die eine eigene SIM-Karte brauchen. Andere bekommen den Internetzugang über ein LAN-Kabel oder eben über WLAN. Alle Varianten haben Vor- und auch Nachteile. Hier liegt es an Ihnen, was Sie bevorzugen.

 

Was kostet so eine smarte Ladestation?

Grundsätzlich sind solche Stationen um ca. 100-200 Euro teurer als übliche Stationen. Doch Sie sind am neuesten Stand. Sie würden sich doch heute auch keinen Fernseher mehr kaufen, der keine HD-Funktion hat, oder?

 

Kann jedes Auto mit jeder Ladestation geladen werden?

Nein, leider nicht. Jedes Auto hat individuelle Stecker und so kann nicht jede Ladestation jedes Auto aufladen.

 

Welche Steckertypen gibt es?

Dies ist abhängig vom Hersteller. In Europa sind Typ-2-Stecker Standard. Wobei die Produzenten in Amerika oder Asien eher Typ-1-Stecker verbauen. Deshalb haben vor allem Nissan oder Mitsubishi andere Anschlüsse. Achten Sie deshalb vor dem Kauf, ob das Auto mit der Station kompatibel ist. Hotels beispielsweise rüsten Ihre „Tankstellen“ hauptsächlich mit Typ-2-Stecker, weil bei diesen mehrere Stecker angeschlossen werden können. Fragen Sie hier aber am besten bei Ihrem Autohändler des Vertrauens nach.

 

Wenn ich einen Photovoltaik Anlage habe, kann ich dann mein Auto auch mit diesem Strom laden?

Aber bitte doch! Dies ist sogar sehr ratsam. Wenn Sie eine solche Anlage haben oder in unserem Beitrag darüber gelesen haben, dann wissen Sie, dass es auch vorkommt, dass zu viel Strom vorhanden ist. Ihr Auto kann dabei als Speicher dienen. Denn wenn einmal nicht so viel Strom produziert werden kann, können Sie Ihr Auto wahrscheinlich nicht mit der selbst produzierten Energie laden. Wir empfehlen deshalb: Scheint heute die Sonne und Sie haben zu viel Strom? Wird es morgen wahrscheinlich regnen? Dann laden Sie Ihr Auto besser heute auf als morgen – auch wenn es noch nicht leer ist.

 

So fahren Sie wirklich vollkommen emissionsfrei!

Was wenn wir zwei Elektroautos haben? Brauche ich dann zwei Ladestationen?

Nein, natürlich nicht. Mit einem eingebauten Lastenmanager können zwei Autos auch gleichzeitig geladen werden. Die Leistung wird dann einfach auf beide Autos aufgeteilt. So müssen Sie weder zwei Ladestationen kaufen, noch in der Nacht aufstehen, um die Autos umzustecken.

 

Kann ich meine Ladestation auch selbst installieren?

Können schon – müssen nicht. Außerdem ist es nicht ratsam. Ein Profi kennt sich wirklich aus und weiß alles, was beachtet werden muss. Er kennt eben alle Normen, Anforderungen und Anschlüsse.

 

Was muss ich über mein Eigenheim wissen, wenn ich eine solche Station haben will?

Sie sollten sich darüber informieren, wie weit der Parkplatz vom Sicherungskasten entfernt ist; ob Wanddurchbrüche oder Grabungsarbeiten notwendig sind; ob die Station auf der Wand befestigt werden soll oder einen Standfuß braucht und ob eine Leitung vorhanden ist oder eine neue verlegt werden muss. Wenn Sie ein neues Kabel verlegen müssen, raten wir Ihnen, gleich auf 22 kW zu achten.

 

 

Auch wir achten bei Neubauten auf die beste und neueste Qualität.

 

Wir hoffen, nun sind nicht mehr allzu viele Fragen offengeblieben. Ansonsten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schauen Sie auch auf unserer Facebook-Seite vorbei. Dort haben wir diese Woche auch sicher spannende Beiträge zu diesem Thema.

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