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Kaminbrand: 7 Fakten, die Sie wissen sollten

 

In letzter Zeit hört man oft von Kaminbränden. Wir haben uns nun folgende Fragen gestellt:

 

Was ist ein Kaminbrand überhaupt?

Ein Kaminbrand entsteht, wenn sich der Ruß, der sich im Kamin abgelagert hat, entzündet.

 

Wie kann sich der Ruß im Kamin ablagern?

Der Ruß bleibt am Kamin haften, wenn er nicht vollständig verbrennt. Und das wiederrum kann passieren, wenn man nasses Holz oder ungeeignete Brennstoffe verheizt oder wenn das Heizmaterial nicht genügend Sauerstoff hat.

 

Die Ablagerung vom Ruß wird zudem noch begünstigt, wenn der Schornsteinquerschnitt zu klein oder zu groß ist.

 

Wie kann ich das vermeiden?

Durch regelmäßiges Kehren und Reinigen des Kamins durch den Rauchfangkehrer kann ein Kaminbrand stark vermieden werden.

Auch das verheizen von „langflammigen Brennstoff“ begünstigt einen Kaminbrand. Also Nadelhölzer sollten nicht eingeheizt werden, da sie eher Funken oder Flammen in den Kamin leiten.

 

Was kann bei einem Kaminbrand passieren?

Durch die Verbrennung der Rußablagerungen im Kamin entsteht dort eine enorme Hitze. Diese kann sich auf die umliegenden Wände übertragen. Deshalb kann es leicht passieren, dass Tapeten oder sogar Möbel sich auch entzünden. Infolgedessen ist eine Rauchgasvergiftung natürlich nicht ausgeschlossen.

 

Dies geschieht aber alles ziemlich zeitverzögert. Das heißt, dass es bis zu 6 Stunden dauern kann, bis sich die Wärme vom inneren des Kamins auf dessen Außenwände übertragen hat.

 

Wie erkenne ich einen Kaminbrand?

Bei einem Kaminbrand lodern Flammen aus der Schornsteinmündung oder es herrscht hier ein starker Funkenflug.

 

Also kann ich den Brand dann einfach mit Wasser löschen?

NEIN! Auf gar keinen Fall sollte man Kaminbrände mit Wasser löschen. Ein Liter Wasser ergibt bei Temperaturen von 100 °C ca. 1700 Liter Wasserdampf. Bei einem Kaminbrand können schon 1000 °C entstehen. Der daraus entstehende Druck kann auch eine Explosion hervorrufen.

 

Was mach ich dann bei einem Kaminbrand?

Am besten man ruft so schnell es geht die Feuerwehr und den zuständigen Rauchfangkehrer. Diese können die Gefahren dann genau abschätzen und das Feuer richtig löschen. Der Rauchfangkehrer kann den Kamin auch kontrolliert ausbrennen. Das sollte aber unbedingt nur er machen, weil er sich damit auskennt. Brennbare Gegenstände sollte auch vom Kamin weggerückt werden.

 

Außerdem ist es ratsam, die Umgebung des Kamins auch noch mehrere Stunden danach zu beobachten.

 

Mit diesen Tipps hoffen wir, Ihnen helfen zu können, einen Kaminbrand aus dem Weg zu gehen. Gerne sind wir auch für Ihre Erfahrungsberichte offen.