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Getrennte Badzimmer für Eltern und Kinder

 

Sie träumen vom Eigenheim? Doch leider wissen Sie nicht, wie dieser Traum genau aussehen soll? Soll es ein eigenes Kinder- bzw. Elternbad geben oder eben nicht? Natürlich haben zwei Badezimmer viele Vorteile und somit leider auch Nachteile. Wir haben das Wichtigste hier für Sie zusammengefasst.

 

Sie ärgern sich oft über Platzmangel im Badezimmer? Vor allem, wenn morgens alle zugleich das Haus verlassen und sich vor dem Waschbecken ein Stau bildet. Sie ärgern sich über Spielzeug, das Ihre Kleinen im Badezimmer herumliegen lassen? Sind Sie verärgert, wenn Sie im Bad die eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen, weil sich Ihre Tochter gerade mit Deo und Haarspray eingesprüht hat?

All dies wären Gründe, im neuen Eigenheim ein eigenes Badezimmer für die Kinder einzuplanen.

 

 

Vorteile

Doch wozu braucht man ein getrenntes Badezimmer für Kinder und Eltern noch? Ich würde sagen, einfach weil es praktisch ist. Vor allem Mädchen wollen spätestens in der Pubertät das Badezimmer nicht mehr mit den Eltern teilen oder zumindest nicht duschen gehen, wenn auch die Eltern im Bad sind. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob Sie das Badezimmer mit Ihren Mädels teilen wollen, wenn diese 2 Stunden das Bad belegen, weil sie sich „nur schnell schminken müssen“.

 

Außerdem ist es für Sie selbst auch praktisch, wenn Sie vom Schlafzimmer einfach ins Badezimmer gehen können, ohne sich anzuziehen. Denn auch wenn Sie vor Ihren Kindern nichts zu verheimlichen haben, möchten Sie vermutlich nicht, wenn Sie Ihre Gäste nackt sehen oder irgendwann einmal die Freunde oder Partner Ihrer Kinder. Ist das Elternbad an den Schrankraum und das Schlafzimmer gekoppelt, können Sie diesen Vorteil perfekt nutzen.

 

Die Selbstständigkeit der Kinder wird in einem eigenen Bad auch noch unterstützt. Schließlich können sie so lernen, den eigenen Bereich sauber zu halten und sich ihre nötigen Utensilien selbst zu holen. Egal ob es ein frisches Handtuch ist oder die Haarbürste: Mama muss den Kindern nicht immer alles nachtragen. Natürlich ist dies auch abhängig vom Alter der Kinder und auch verbunden mit Regeln. Nicht jeden Tag muss ein neues Handtuch her und ein Volksschulkind wird auch nicht mit starken Putzmitteln hantieren, aber man kann sicherlich Schritt für Schritt dafür sorgen, dass die Kinder selbstständiger werden.

Um dies zu gewährleisten ist es auch wichtig, dass das Kinderbad kindergerecht eingeräumt wird: Haarbürsten, Handtücher und die Zahnbürste müssen in Reichweite der Kinderhände sein. Zudem sollten beispielsweise Putzmittel oder der Erste-Hilfe-Koffer, wenn Sie dies überhaupt im Kinderbad verstauen, weit ober in den Regalen aufbewahrt werden.

 

Praktisch ist es auch, wenn Sie Wäschekörbe im Badezimmer der Kleinen aufstellen. Je nach Alter können es anfangs vielleicht nur zwei – für dunkle und helle Wäsche – sein. Die hilft nicht nur den Kindern beim selbstständig Werden, sondern Sie ersparen sich damit auch ein bisschen Arbeit.

Um möglichen Streit zu vermeiden, weil „er hat mein Handtuch geklaut!!!“, schaffen Sie für jedes Kind eine eigene Farbe. Dies lässt sich auch auf Seifenspender, Waschlappen, Zahnbürsten uvm. übertragen.

 

Nachteile

Und wer macht das alles sauber, wenn die Kinder noch nicht alt genug sind? Diese Frage ist und bleibt ein Nachteil. Jedoch können Sie einmal überlegen, wie lange die Kinder wirklich zu jung sind, um das Bad zu putzen. Das Waschbecken kann nämlich auch schon ein Volksschulkind sauber halten und auch saugen sollten sie mit 10 Jahren können. Hier müssen Sie sich einfach selbst die Frage stellen, ob Ihnen diese Arbeit die vielen Vorteile wert ist und ab wann Sie wie viel Arbeit auf die Kinder übertragen wollen.

Festzuhalten ist auch, dass das zweite Bad auch mehr Platz bedeutet. Dieser Platz kostet schließlich Geld. Auch dieser Kritikpunkt lässt sich nicht wegdiskutieren. Hier müssen Sie Kosten und Nutzen einfach abwiegen. Zudem muss das Kinderbad nicht so groß sein, wie jenes der Eltern oder vielleicht ist es Ihnen möglich, wo anders Quadratmeter einzusparen, die Sie nicht brauchen. Kritisiert werden manchmal auch die laufenden Kosten, die durch ein zweites Bad steigen. Doch wie hoch sind diese Kosten wirklich? Wasser und Strom für beispielsweise den Fön werden immer gleich viel gebraucht. Lediglich die Fußbodenheizung im Kinderbad müssen Sie zusätzlich einberechnen.

Lösungen

Damit nicht alle Nachteile so schwer zum Tragen kommen, könnte das Kinderbad gleichzeitig als Gästebad genutzt werden. Unter anderem deshalb ist es auch für Ihre und die Zukunft der Kinder wichtig, dass sie das Badezimmer nicht zu kindergerecht planen. Damit sind vor allem niedergestellte Waschbecken, kleine Duschen und ein niedergestelltes WC gemeint. Schließlich wachsen Kinder und können mit dem „kleinem“ Bad irgendwann nichts mehr anfangen. Auch der Umbau kostet wieder Geld. Zudem könnten auch mögliche Gäste das Badezimmer nicht benutzen.

 

Zudem wurde uns von einer Kundin berichtet, dass sie das Kinderbad anfangs noch gar nicht fertig ausgebaut haben. Beispielsweise wurde die Duschwand noch nicht aufgestellt, da dieser Platz vorerst für den Wickeltisch genutzt wird. Somit können Sie den Platz auch ideal doppelt nutzen. Danke, für diesen Tipp!

 

Prinzipiell können die Bäder auch geteilt werden. Nicht jedes Elternbadezimmer ist Tabu-Zone für die Kinder. Dies ist abhängig von Ihrer Handhabung. Zudem es auch ein Vorteil sein kann, wenn Sie in Ihrem Bad ein Whirlpool haben und im Kinderbad eine normale Badewanne. Denn im Whirlpool sollten Sie keine Öl- und Schaumbäder nehmen. Außerdem macht es sicher auch Spaß, einmal gemeinsam ins den Whirlpool zu „hüpfen“ und mit den Kindern gemeinsam unter sprudelndem Wasser zu pritscheln.

 

Viele unserer Kunden sehen das Eltern- und Kinderbad auch nicht unbedingt als solche. Sie haben ein Badezimmer im EG und eines im OG und je nachdem, wer gerade ein Bad braucht, benutzt es einfach. Vor allem das kleinere Bad im EG ist für viele Kunden auch eine Vorsorge. Egal ob es im Alter ist oder ein schreckliches Lebensereignis das Stiegen steigen nicht mehr ermöglicht – somit ist das Eigenheim nicht mehr komplett unbewohnbar.

 

 

 

Zusammenfassend ist eben zu sagen, dass getrennte Badzimmer für Eltern und Kinder wirklich praktisch sind. Dennoch sind die Nachteile nicht wegzudenken. Hier ist es wichtig, dass Sie an Ihre Bedürfnisse denken und überlegen, ob es Ihnen wert ist, die Mehrkosten zu investieren. Wir wissen von unseren Kunden, dass sich die Investition jedenfalls gelohnt hat.

Gerne planen wir auch Ihr Eigenheim – mit oder ohne Eltern- bzw. Kinderbad.