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Shabby Chic

 

Fundstücke aus Omas Dachboden und vom Flohmarkt lassen Ihr Eigenheim zu einem individuellen Wohlfühlort werden. Der Glanz von vergangenen Zeiten lassen die Einrichtungen auf moderne Weise aufleben.

 

Der Begriff „Shabby Chic“ kommt aus dem Englischsprachigem und bedeutet wörtlich übersetzt „schäbiger Schick“. Dennoch ist es alles Andere als schäbig. Was in der Mode die abgewetzten Jeans sind, ist in der Einrichtung der Shabby Chic. Also abgenutzt, dennoch modern und auch edel. Die Idee war, den Stil der englischen Landhäuser in jedes Eigenheim zu bringen und einen Gegenpol zu den teuren exklusiven Einrichtungen zu schaffen. So entsteht ein wohliges und heimisches Gefühl.

 

Vorteile

Der Vorteil von diesem Stil liegt schon einmal darin, dass man kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn man schnell mit den Schuhen durch die Wohnung läuft oder wenn man doch einmal einen Kratzer hinterlässt.

Außerdem müssen Sie nicht viel Geld für Designermöbel ausgeben, sondern bringen Oma einfach einmal einen Kuchen mit und stibitzen bei der Gelegenheit ein paar Utensilien aus ihrem Dachboden. Auch auf dem Flohmarkt lassen sich oft richtige Unikate zu günstigen Preisen finden. Bei Shabby Chic kommt es eben auf Kleinigkeiten an. So ergeben beispielsweise die Sammlung von verschiedenen Blümchentassen ein überraschend passendes Service.

 

Auch Nachhaltigkeit spielt bei diesem Stil eine wichtige Rolle. Erstens werden alte Möbel, Dekostücke usw. wiederverwendet und nicht weggeworfen. Zweitens ist die Lebensdauer von neuen Möbeln begrenzt. Omas Küchentisch haltet dabei sicher noch einige Jahre. Vieles können Sie auch vieles selbst machen. Das macht oft mehr Spaß als das Schlendern in Möbelhäusern. Im Nachhinein können Sie auch noch stolz auf sich sein und haben mehr Freude an dem Möbelstück als bei einem gekauften.

 

Nachteile

Dennoch sollten auch die Nachteile hier kurz beleuchtet werden. Shabby Chic braucht Zeit. Sie müssen sich den Dachboden der Großeltern ansehen, auf den Flohmärkten stöbern und dann vielleicht noch selbst Hand anlegen.

Weiters ist Shabby Chic mehr als eine Sammlung alter Gegenstände. Stoffe, Farben und Muster müssen auch klug gewählt werden.

 

Farben

Doch welche Farben passen nun zusammen? Wichtig ist, dass hier kein Platz für knallige Töne ist. Shabby Chic ist eher lieblich und gemütlich, wodurch zarte und vor allem matte Farben ideal passen. Fans von Pastelltönen kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Rosé, Himmelblau, Türkis, Violett und Gelb sind einmal eine gute Wahl.

 

Weiß passt bekanntlich immer dazu. Hier empfiehlt es sich aber, auf Altweiß oder Beige zu setzen.

Schimmernde Accesoirs veredeln den Look immer.

 

Materialien

Da dieser Einrichtungsstil auf alte Utensilien Wert legt, sollten auch Materialen verwendet werden, die zu Omas Zeiten schon Gang und Gebe waren. Leder, Leinen, Holz und alle anderen natürlichen Produkte sind hier ein Muss. Sie schaffen den heimischen und gemütlichen Look. Mir persönlich gefallen vor allem selbstgemachte Dekoelemente aus Holz sehr gut. Alt und dennoch edel – einfach Shabby Chic halt.

 

Schließlich soll alles ein harmonisches Bild ergeben. So legen Sie sich vielleicht auch alt-wirkende Teller und Gläser aus Keramik oder mundgeblasenen Gläsern zu und servieren darauf Pasta oder auch Kuchen mit einem Gläschen Wein.

 

Wer befürchtet, dass dies zu überladen wirkt, kombiniert Shabby Chic einfach mit neutralen Möbeln. Eine weiße Couch beispielsweise lässt den Raum schon wieder etwas kühler erscheinen. So machen Sie aus Kitsch richtig durchdachten Shabby Chic.

 

Machen auch Sie Ihr Eigenheim zu einem individuellen Shabby Chic-Wohlfühlort!